Funktionserhalt unter Extrembedingungen: Geprüfte „E30“ - Lösung von DEHN und Celsion

Geprüfte „E30“ - Lösung: DEHN - Überspannungsschutzgeräte und Celsion - Brandschutzgehäuse CK30-SHW

Sicherheitsrelevante Anlagen wie beispielsweise Brandmeldeanlagen (BMA) oder Sprachalarmanlagen (SAA) bilden das Rückgrat der modernen Gebäudesicherheit. Ihre primäre Aufgabe ist die frühzeitige Detektion von Gefahren sowie die Einleitung von Evakuierungsmaßnahmen. Die Wirksamkeit dieser Anlagen hängt im Ernstfall maßgeblich davon ab, dass sie auch unter den extremen thermischen Belastungen eines Brandes voll funktionsfähig bleiben. Denn ein Ausfall der Energieversorgung oder der informationstechnischen Schnittstellen in der Initialphase eines Brandes gefährdet den Schutzzweck der gesamten Installation. Für sicheren Funktionserhalt sorgt eine geprüfte „E30“ - Lösung von DEHN SE und Celsion Brandschutzsysteme GmbH: die Kombination aus DEHN - Überspannungsschutzgeräten für Energie- und Informationstechnik mit einem Brandschutzgehäuse der Baureihe CK30-SHW zur Anwendung im Sinne des Funktionserhalts. 

Die Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie (MLAR) schreibt für sicherheitsrelevante Anlagen den Funktionserhalt der elektrischen Leitungen über definierte Zeiträume vor. Je nach Anwendung müssen Systeme wie Brandmeldeanlagen mit integrierter Alarmierungsfunktion mindestens 30 Minuten betriebsfähig bleiben, um Evakuierungsmaßnahmen zu unterstützen. Ein solcher Nachweis wurde im Rahmen eines Realbrandversuchs an der Materialprüfungsanstalt (MPA) der Universität Stuttgart erbracht, bei der die Partner DEHN und Celsion ihre kombinierten Lösungen testeten. 
  
Die Versuchsanordnung umfasste Applikationen für Brandmeldeanlagen, Sprachalarmanlagen und Sicherheitsbeleuchtungen (SiBe). Während der Testdauer von 33 Minuten waren die Komponenten einer direkten Beflammung bei Temperaturen von mehr als 900 Grad Celsius ausgesetzt. Diese Parameter bilden die hohen thermischen Lasten ab sowie andere Wechselwirkungen, die bei einem voll entwickelten Brand auf Bauteile wirken. Die geprüfte Systemkombination hat diese normativen Vorgaben nicht nur erfüllt, sondern bietet einen dokumentierten Sicherheitsspielraum gegenüber der Mindestanforderung. 


Im Mittelpunkt der Untersuchung stand das Zusammenwirken von Überspannungsschutztechnik und baulichem Brandschutz als funktionale Einheit. In der Testanordnung wurden Überspannungsschutzgeräte von DEHN, die speziell auf herstellerspezifische Anforderungen für Energie- und Informationsschnittstellen abgestimmt sind, innerhalb des Brandschutzgehäuses der Serie CK30 von Celsion installiert. Das Gehäusekonzept CK30 dient als thermische Abschirmung und schützt die internen Komponenten vor Hitzeeinwirkung. Gleichzeitig stellen die Ableiter von DEHN die elektrische Integrität der Systeme sicher. Diese Kombination ermöglicht es, dass die für die Signal- und Energieübertragung kritische Elektronik trotz der äußeren Brandbedingungen funktionsfähig bleibt. Für Fachplaner, Errichter und Betreiber bedeutet das erhöhte Rechtssicherheit bei der Umsetzung der gesetzlichen Forderungen in der Praxis, normgerechten Funktionserhalt und im Brandfall einen verlässlichen Überspannungsschutz. Die Lösungen von DEHN und Celsion bieten dem Markt ein bisher einmaliges, erprobtes Gesamtkonzept für einen wirksamen Brandschutz und leisten einen Beitrag zur Sicherheit von Personen und Sachwerten in komplexen Gebäudestrukturen. 


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Portrait vor grauem Hintergrund.

Sprecherin Fachmedien, Überspannungsschutz Energietechnik, Blitzschutz/Erdung

Ute Pfister

Telefon: +49 151 117 92 610

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