Produktdaten entscheiden darüber, ob Sie Projekte gewinnen
Strukturierte Produktdaten sind die Voraussetzung für Ausschreibungen, Nachweise und den Gebäudebetrieb. Wer sie früh bereitstellt, reduziert Abstimmungsaufwand und schafft die Grundlage für belastbare Entscheidungen. Der Digitale Produktpass (DPP) stellt diese Informationen zentral bereit. Der Product Carbon Footprint (PCF) ist ein Teil davon und macht die CO2-Bilanz eines Produkts sichtbar. So greifen Sie auf verlässliche Daten zu. Direkt am Produkt und jederzeit verfügbar.

Warum sich der Umgang mit Produktdaten gerade verändert
Produktdaten sind nicht mehr nur technisch relevant. Drei Entwicklungen entscheiden darüber, welchen Stellenwert sie heute in Projekten haben.
Regulatorik
Ob CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) oder EU-Ecodesign-Verordnung – verlässliche Produktdaten werden in Projekten, Ausschreibungen und Berichten zunehmend vorausgesetzt.
Marktanforderung
Bauherren, Planer und Betreiber müssen nachhaltige Entscheidungen belegen. Ohne strukturierte, belastbare Produktdaten wird das zur Hürde – ohne dokumentierte Daten kein Punktegewinn und kein Zuschlag. Gleichzeitig müssen im Projektalltag praktische Informationen wie Maße, Gewichte und Einbaudaten schnell verfügbar sein.
Wettbewerb
Manuelle Datenblattsuche kostet wertvolle Zeit. Wer Produktinformationen in wenigen Sekunden liefern kann, bleibt im Rennen und sichert sich Aufträge. Wer sucht oder nachreichen muss, verliert Zeit und somit Projekte.
Was steckt hinter DPP und PCF?
Der Digitale Produktpass und der Product Carbon Footprint greifen ineinander: Der DPP stellt strukturierte Produktdaten zentral bereit. Der PCF ist ein wesentlicher Bestandteil davon. Kurz gesagt: Der DPP ist der Zugriff auf die Informationen und der PCF liefert eine zentrale Nachhaltigkeitskennzahl daraus.

Digitaler Produktpass: Zugriff auf strukturierte Produktdaten
Der Digitale Produktpass bündelt alle relevanten Informationen zu einem Produkt – strukturiert, aktuell und bei DEHN-Produkten direkt per QR-Code abrufbar.
Zum Umfang gehören:
- Grunddaten zum Produkt wie Material- und Stoffinformationen
- Informationen von der Rohstoffgewinnung über die Verarbeitung bis zur Lieferung
- Nutzungsinformationen wie Einbauanleitungen
- Umwelt- und Nachhaltigkeitsdaten wie der PCF oder zum Recycling

Product Carbon Footprint – nachvollziehbar und nutzbar
Der PCF bildet die CO2-Emissionen eines Produkts entlang definierter Lebenszyklusphasen ab. Das beginnt bei der Rohstoffgewinnung für das eingesetzte Material, geht über die Herstellung des Produkts und schließt auch dessen Transport, Nutzung und Entsorgung mit ein. Die Werte werden nach etablierten Standards berechnet und im PCF transparent dokumentiert.
Ihre Vorteile: Sie können Produkte hinsichtlich ihrer CO2-Emissionen vergleichen, Entscheidungen begründen und Nachhaltigkeitsanforderungen fundiert erfüllen.
So einfach greifen
Sie auf den DPP zu
So funktioniert der Zugriff:
1. QR-Code am Produkt mit der Smartphone-Kamera scannen.
2. Digitalen Produktpass öffnen. Die Sprache wird automatisch erkannt.
3. Alle relevanten Daten sind sofort verfügbar. Ohne Login, ohne App und ohne langes Suchen.
So profitieren Sie vom Digitalen Produktpass.
Use Cases aus der Praxis
So unterstützen der PCF und der DPP bei konkreten Aufgaben in Planung, Ausschreibung und Betrieb.
Einkauf: Schneller zu verlässlichen Produktinfos
Alle relevanten Produktdaten sind jederzeit abrufbar, ohne Suche und ohne Rückfragen.
Technik: Transparenz durch belegbare Daten
Produktinformationen sind dokumentiert und nachvollziehbar – keine Annahmen, keine Unsicherheit.
Nachhaltigkeits- und Compliance-Anforderungen im Griff
Relevante Daten wie PCF, RoHS und REACH sind strukturiert verfügbar und direkt nutzbar.
Bessere Entscheidungen in Projekten
Produkte lassen sich direkt vergleichen, alle relevanten Informationen sind verfügbar.
Sprechen Sie mit den Personen hinter den Daten
Corporate Sustainability

Digitaler Produktpass

Product Carbon Footprint

Noch Fragen?
Häufige Fragen zu DPP und PCF
Der Product Carbon Footprint (PCF) ist besonders relevant für Unternehmen, die CO₂-Emissionen transparent erfassen, ESG-Anforderungen erfüllen müssen und Nachhaltigkeitsdaten entlang der Lieferkette steuern möchten. Besonders Einkauf, ESG-Abteilungen und Projektleitungen profitieren von belastbaren PCF-Daten.
PCF im Einkauf
- Vergleich von Lieferanten anhand standardisierter Emissionsdaten
- Integration von Nachhaltigkeitskriterien in Ausschreibungen
- Vorbereitung auf Kundenanforderungen und ESG-Nachweise
- Verbesserung der Transparenz in der Lieferkette
PCF für ESG und Nachhaltigkeit
- Unterstützung von Scope-3-Analysen
- Grundlage für ESG- und Nachhaltigkeitsberichte
- Nachweis von Dekarbonisierungsfortschritten
- Verbesserte Datenqualität für Audits und Ratings
PCF für Projektleitung und Produktmanagement
- Transparenz über Emissionen im Produktlebenszyklus
- Unterstützung nachhaltiger Designentscheidungen
- Bessere Vorbereitung auf Kundenanforderungen
- Vergleichbarkeit verschiedener Produktvarianten
Ja, PCF-Daten können zum Beispiel in ESG-Reporting und Scope-3-Analysen übernommen werden. Der Product Carbon Footprint liefert strukturierte und nachvollziehbare Emissionsdaten für internes und externes Reporting.
Typische Einsatzfelder für PCF-Daten im Reporting:
- ESG- und Nachhaltigkeitsberichte
- Scope-3-Reporting
- Kundenanfragen und Supplier Assessments
- Produktvergleiche und Dekarbonisierungsziele
- Nachweise gegenüber Investoren und Geschäftspartnern
Gut aufbereitete PCF-Daten verbessern die Vergleichbarkeit von Produkten und unterstützen regulatorische sowie strategische ESG-Ziele.
Der Digitale Produktpass (DPP) ist Teil der europäischen Nachhaltigkeitsregulierung im Rahmen der ESPR (Ecodesign for Sustainable Products Regulation). Der DPP soll künftig strukturierte Produktinformationen digital verfügbar machen.
Aktuell gilt:
- Der Digitale Produktpass ist nicht pauschal für alle Produkte verpflichtend
- Die Anforderungen an den DPP werden schrittweise definiert
- Betroffen sind zunächst bestimmte Produktgruppen
- Die ESPR bildet den regulatorischen Rahmen für den DPP
Unternehmen sollten sich frühzeitig mit Datenstrukturen, Prozessen und PCF-Daten beschäftigen, um auf zukünftige Anforderungen des Digitalen Produktpasses vorbereitet zu sein.
Diese Daten bleiben in der Regel vertraulich:
- Detaillierte Lieferanteninformationen
- Herstellprozesse und Rezepturen
- Vertrauliche Primärdaten
- Einkaufs- und Kostendaten
- Sourcing- und Produktionsinformationen
Unternehmen können den Zugriff auf PCF- und DPP-Daten rollenbasiert steuern und Informationen abhängig vom jeweiligen Anwendungsfall freigeben.
Der Product Carbon Footprint (PCF) basiert auf verschiedenen Datenquellen entlang der Wertschöpfungskette. Für eine belastbare PCF-Berechnung werden typischerweise Primärdaten und Sekundärdaten kombiniert.
Primärdaten für den Product Carbon Footprint
Primärdaten sind direkt erhobene Daten aus Unternehmen oder Lieferketten.
Typische Primärdaten für den PCF:
- Energieverbrauch
- Materialeinsatz
- Produktionsmengen
- Transport- und Logistikdaten
- Lieferantendaten
- Prozess- und Fertigungsdaten
Sekundärdaten für den Product Carbon Footprint
Sekundärdaten ergänzen fehlende Primärdaten und stammen häufig aus Datenbanken oder standardisierten Emissionsfaktoren.
Typische Sekundärdaten für den PCF:
- Branchen- und Durchschnittswerte
- Life-Cycle-Assessment-Datenbanken
- Emissionsfaktoren für Energie und Materialien
- Standardisierte Transport- und Verpackungswerte
Abkürzung und Bedeutung
DPP - Digitaler Produktpass
PCF - Product Carbon Footprint
QR-Code - Quick Response Code
CSRD - Corporate Sustainability Reporting Directive
EU - Europäische Union
ISO - International Organization for Standardization
EPD - Environmental Product Declaration
RoHS - Restriction of Hazardous Substances
REACH - Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals
DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
QNG - Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude
VSME - Voluntary Sustainability Reporting Standard for non-listed SMEs
IBP - Institut für Bauphysik
ESG - Environmental, Social and Governance
CO₂ - Kohlendioxid
ESPR - Ecodesign for Sustainable Products Regulation
LCA - Life Cycle Assessment
PCR - Product Category Rules

Nachhaltigkeit bei DEHN
Der Nachhaltigkeitsbericht von DEHN gibt einen transparenten Einblick in Organisation, Strategie und Leistung über das Geschäftsjahr hinweg. DEHN unterstreicht damit den eigenen Anspruch an nachhaltiges Handeln.







